Herde und Störfelder
Die Diagnostik mittels der Methode DentalReflex geschieht immer im Verbund mit einer genauen Überprüfung der Statik. Dadurch kann der Therapeut schon im Vorfeld klären, ob es zu neuralen Reizungen aus den rami dorsalis oder rami ventralis kommt. Nur wenn der Therapeut sich mit den Reflexen und den Reflexzonen der Hirnnerven auskennt und diese als evtl. Ursache der Beschwerden bei seiner Diagnostik ausgrenzen kann, wird es zu einer genauen und folgerichtigen Diagnose führen.
An dieser Stelle möchte ich voraussetzen, dass die Vorbedingungen für eine DentalReflex-Diagnose mittels der Methode BioReflex gegeben sind:
Bei der Überprüfung mit der Methode DentalReflex, kommt es immer wieder zu sogenannten Sekundenphänomen. D.h.: Wird die Stelle des Herdes therapeutisch ausgeschaltet, so kommt es innerhalb von Sekunden zu einer positiven Reaktion in dem gestörten Körperabschnitt. Die Brüder Huneke war die ersten, welche den Begriff Sekundenphänomen prägten.
Klopftest und Kältetest können keine Aussage über Herde geben.
Die Aktivierung eines Zahnstörfeldes, wie sie teilweise von Therapeuten propagiert wird, hat sich als negativ erwiesen, da es bei der Aktivierung eines Störfeldes zu nicht vorhersagbaren negativen Sensationen im Regulationssystem des Patienten kommen kann.
Bei der spezifischen Herdeliminierungen mittels der Reflexzonen kontrollierten minimal-invasiven Herdoperation, bei der direkt während der Operation über patienteneigene Reflexe kontrolliert werden kann, wie und wo genau ein Störfeld lokalisiert ist, kommt es relativ häufig zu diversen Spontanheilungen, mitunter schon während der Operation oder sofort im Anschluss daran: Sekundenphämomen.
Wurzelspitzenresektionen können, durch eine direkte Kontrolle bei der Resektion, so lege artis durchgeführt werden, dass das gesamte entzündete Gewebe entfernt wird. Da nicht der Zahn bzw. seine Wurzelspitze alleine entzündet ist, sondern die Umgebung, kann dieser Prozess gezielt und mit dem kleinstmöglichen Eingriff durchgeführt werden. Die Alveole der Wurzelspitze muß sauber kürettiert und die Kieferostitis ausgefräst werden.
Die Nachbehandlung besteht im Aktivieren des Lymphsystems, durch eine speziell entwickelte Methode der Lymphgefäßbehandlung und einer gleichzeitigen langfristigen Aktivierung des Parasympatikus.