25.5.2016


Die Entstehung
von DentalReflex

DentalReflex ist durch einen Zufall entstanden. Seit dem Jahr 1980 beschäftige ich mich (Detlef Arms, Iserlohn) beruflich mit verschiedenen Reflexzonenbehandlungen. Die Erfolge dieser verschiedenen Therapieformen sind oftmals abhängig von der Bereitschaft des Patienten, sich Störfelder und Herde, soweit sie lokalisiert sind, behandeln bzw. entfernen zu lassen.

Durch meine eigene Erkrankung, Schwellung zwischen Penis und Hoden, erlebte ich am eigenen Körper was Herde und Störfelder bewirken können.

Im Laufe der nachfolgenden Jahre habe ich sicherlich einige tausend Patienten zum Zahnarzt geschickt um abzuklären ob und wo genau sich Herde und Störfelder im Kiefer befinden. Mal waren die Beschwerden nach der Behandlung durch den Zahnarzt verschwunden – mal nicht. Mal lag es am Patienten, dass die Beschwerden nicht verschwanden und mal wohl auch an der nicht so ganz hundertprozentigen Störfeldbeseitigung bzw. Behandlung durch Zahnärzte, welche nicht an diese ganzheitlichen Zusammenhänge glaubten und die Patienten deswegen nicht aufgrund meiner Hinweise oder Angaben behandelten.

Aussagen von Zahnärzten, wie: "Wenn ich nichts auf dem Röntgenbild sehe, dann sieht der auch nichts." oder "Wer hat denn Zahnmedizin studiert? Der oder ich!" oder "Man muß die Zähne erhalten solange es geht!", waren noch die harmlosesten Äußerungen.

Durch diese negativen Erfahrungen habe ich mich zu der damaligen Zeit mit meinen Äußerungen über Störfelder und Herde aus dem Zahn-/Kiefergebiet sehr zurückgehalten.

Es war im Jahr 1995 als ein Patient (47 Jahre) mit einem lupus erythematodes in die Behandlung kam. Bei den Behandlungen stellte sich schnell heraus, der Patient hatte einen Kieferschiefstand, diverse Störfelder im Kiefergebiet und vegetative Blockaden. Das Lymphsystem des Patienten war dermaßen gestört, dass er dauernde Lymphabflussstörungen und C1-Blockaden ertragen musste. Auch diesem Patienten sagte ich, er möge bitte zum Zahnarzt gehen, um die Herde zu entfernen und seine fehlerhafte Occlusion (CMD, Kieferschiefstand) einschleifen zu lassen.

Das war der Zeitpunkt als der behandelnde Zahnarzt darum bat, ich möchte doch mit in die Sprechstunde kommen. Bei dem Termin waren zwei Zahnärzte zugegen. Diese erklärten dem Patienten und mir die Probleme des Patienten aus der zahnärztlichen Sicht.

Diese waren: Der Patient war schon in einem absolut desolaten Zustand in die zahnärztliche Behandlung gekommen. Durch das Entfernen mehrerer Zähne war die ursprüngliche Kiefer- und Gebissstellung des Patienten nicht mehr physiologisch. Der individuelle Biß des Patienten stimmte damals überhaupt nicht mehr. Der Patient hatte eine vorherige Zahnbehandlung bei einem anderen Zahnarzt erhalten, welche aus fachlicher Sicht nicht den Gegebenheiten des Patienten entsprach. In der neuen Praxis konnte man nur nach einem idealen Zustand für den Patienten suchen. Der Patient bekam eine Totalprothetik und – diese war für den Patienten nicht physiologisch richtig, weil die Nackenmuskulatur verkrampft und die ersten beiden Halswirbelkörper C1, C2 und die Kopfgelenke verschoben waren.

Eine für den Patienten individuelle Bißlage konnte nicht gefunden werden, weil die Steuerung der Kiefermuskulatur aus den ersten beiden Halswirbelkörpern austritt. Sind diese an den neuro-vegetativen Blockaden ursächlich beteiligt, kann der Kiefer nicht in seine reizfreie Nulllage kommen.

Als ich den beiden Zahnärzten zeigte, wie ein Kiefergelenk innerhalb einer Minute in die physiologische patienteneigene Normalstellung reponiert wird, war die erste Überraschung zu erkennen. Diese Methode hatte ich Jahre zuvor mit einem anderen ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt erfolgreich an ca. 200 Patienten erprobt.

Als wir dann zu den Störfeldern im Kieferknochen kamen, sagte mir der Zahnarzt, welcher auch die Operation durchführen würde: er glaubte mir ohne Zweifel, dass es in diesem Gebiet eine chronische Entzündung in diesem Kieferknochen gäbe, er habe aber ein Problem mit der Lokalisation dieser Stellen, denn er könnte nichts auf dem Röntgenbild (OPG) sehen. Und wenn er den Patienten operieren würde, wüsste er immer noch nicht, ob er alles entfernen könnte, weil er dieses Geschehen nicht einsehen könnte.

Es war an mir erstaunt zu sein, weil: so offen hatte noch nie ein Zahnarzt mit mir über die Probleme einer Kieferoperation gesprochen. Ich hatte immer geglaubt, ein Störfeld kann man sehen und bei der Operation ist es dann weg. Nein, so einfach ginge das in der Wirklichkeit nicht, wurde mir gesagt.

Der Zahnarzt fragte mich, ob ich ihm nicht sagen könnte, wo er denn genau fräsen müsste um diese Störfelder zu entfernen. Und ob ich das bei einer Operation machen könne? Ich war ein bisschen überrumpelt, aber ich sagte ihm, ich hätte keine Erfahrung ob das, was ich über Reflexzonen tasten konnte, auch bei einer Operation klappen könne. Es käme auf einen Versuch an, erwiderte er.

Der Versuch

Der Versuch hatte es dann auch in sich, es wurde die Schleimhaut im Bereich des Leerkieferabschnittes Regio 45 eröffnet. Nach der Eröffnung sah Dr. v. d. W. eine Veränderung an der Oberfläche des Knochens und fräste mit einem Rosenkopfbohrer in den Bereich des ehemaligen Zahnes 45, der Bohrer fiel fast in das Loch, welches sich in diesem Bereich befand und diese Stelle wurde gesäubert.

Als Dr. v. d. W. mit seiner Arbeit fertig war, sagte er mir, ich möge doch mal kontrollieren ob das Störfeld entfernt sei. Ich testet die entsprechende Reflexzone und konnte ihm sagen, dass meines Erachtens noch im Bereich des 45 nach aussen zur Wange hin (buccal) und nach innen zur Zunge hin (lingual) ein Prozess vorhanden sei.

Dr. v. d. W. bestätigte mir sofort, dass in diesem Bereich beim Fräsen noch weiches Knochenmaterial zu spüren sei. Als er dann mit dem Gebiet 45 fertig war, ich habe ihm dabei dreimal Stellen mit entzündlichen Prozessen angegeben, dirigierte ich ihn in den Bereich 44. Auch in diesem Kieferknochenabschnitt waren Störfelder zu tasten. Um es kurz zu machen, er kam durch meine Angaben bis in den Bereich des 43. Überall im Kieferknochen waren entzündliche Veränderungen, was er mir sofort während der Arbeit bestätigte.

Die zweite Operation wurde drei Wochen später durchgeführt. Auch bei dieser Operation im Leerkieferabschnitt Regio 35 konnten sehr große weiche Prozesse im Kieferknochen entfernt werden. Beide, Dr. v. d. W. und ich, waren über die Ergebnisse dieser Operationen erstaunt und über die Differenzierungsmöglichkeiten des Herdgeschehens über die Reflexzonen während einer Operation.

Obwohl der nervus mandibularis betäubt war, konnte über die Reflexzonen des entsprechenden Zahnes bzw. Kieferknochenabschnittes eine genaue Aussage über das Herd- und Störfeldgeschehens gemacht werden.

Mit der von mir entdeckten Methode DentalReflex ist es möglich den Operateur, auf den Millimeter genau, in das Herd- und Störfeldgeschehen zu dirigieren und damit einen minimal-invasiven Eingriff zu gewährleisten. Die Operationen verlaufen Knochen und Patienten schonend, zielgerichtet und durch das anschließende aktivieren des Lymphsystems, der nervalen Steuerung dieses Abwehr- und Reinigungssystems, meistens ohne starke Schwellungen und ohne Wundheilungskomplikationen.

Im Weiteren testete ich diese Methode an unterschiedlichen Patienten und es wurden immer bessere und zielgenauere Aussagen bzgl. der Zonen und der Operationen erarbeitet. Das ging dann soweit, dass Störfelder im Interdentalraum (zwischen zwei Zähnen) entfernt wurden, ohne den Nerv zu verletzen.

Bei einer Patientin, welche eine belastete Zahnzone im Bereich 46 hatte und sich dadurch ein Stau im Lymphsystem der Brust mit Knotenbildung ergab, konnte trotz genauer Röntgenuntersuchung und anderen Methoden kein Störfeld oder Herd ausgemacht werden. Da ich an diesem Tag in der Praxis anwesend war, wurde auf mein Anraten hin, nachdem ich die entsprechenden Reflexzonen kontrolliert hatte, das Inlay entfernt, es war keine Karies zu erkennen. Da ich dem Zahnarzt sagte, es wäre aber im Zahn eine Störung vorhanden, diese sei im Zahn (Kronenbereich) und nicht im Halteapparat oder im Kieferknochen, wurde die Unterfüllung des Inlays entfernt. Obwohl die Unterfüllung trotz genauestem Sichtbefund keine Merkmale einer kariösen Veränderung aufwies, war Karies unter der Unterfüllung! Der Knoten in der Brust ist sofort nach dem Entfernen dieser Karies verschwunden – ohne weitere Behandlungen (Beobachtungszeit: seit dem Jahr 1999 bis heute).

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