29.9.2016


Herde und Störfelder

Grundlagen

Ein Herd ist eine chronisch veränderte Gewebestruktur im Zahn-/Kiefergebiet, welche in der Lage ist den Körper in seiner Funktion durch Fernwirkungen nachhaltig zu stören. Diese Fernwirkungen können folgende Auswirkungen verursachen:

  • neurale Störungen, die das Nervensystem in seiner Funktion beeinträchtigen
  • energetische Wirkungen, die das Energiesystem des Menschen stören
  • humorale Fehlregulationen des Blut- und Flüssigkeitssystems
  • lymphogene Störungen im Zellstoffwechsel und Transportstörungen des Lymphsystems

Ein Herd ist die Umstrukturierung von Körpergewebe, welches – bedingt durch verschiedene Einflüsse – nicht mehr an die allgemeine Körperversorgung angeschlossen ist. Dieses Gewebe hat, durch die Abwehrmechanismen der Grundregulation des Mesenchyms bedingt, einen abgekapselten Bezirk gebildet. Das Gewebe hat sich abgekapselt, wird nicht mehr direkt von der neuralen Körperversorgung versorgt und ist in der Regel chronisch entzündlich verändert. Es ist nerval fehlgesteuert und sendet Reize in die Peripherie. Befindet sich dieses Gebiet im Organ- oder Bindegewebe, entstehen Verdickungen bzw. Aufquellungen oder es kommt zu einem Flüssigkeitsverlust mit Dehydration des Gewebes. (Siehe auch BioReflex)

Befindet sich dieses Gewebe in den knöchernen Strukturen (Kieferknochen), kommt es zu einer Lyse (Auflösung) der Strukturen. Diese findet jedoch nur langsam und schleichend statt. Es treten keine Symptome in der Region eines Herdes auf. Ein Herd verursacht keine Schmerzen, keine Rötung, keine Schwellung und keine Wärme am Ort seiner Lokalisation. Ein Herd ist unauffällig.

Auslöser für einen Herd können sein:

  • Material, welches die Struktur des Gewebes stört (organisches, anorganisches)
  • körpereigenes Gewebe, das durch Abbauprozesse verändert ist (Zelltrümmer, Entzündungsgewebe, von der Versorgung abgeschnittenes körpereigenes Gewebe, Gewebe, welches abgestorben ist)
  • körperfremdes Gewebe
  • nicht abbaubares anorganisches Material (Zahnwurzelfüllmaterial, Metall, Fremdkörper, Amalgam, Reste von Wundversorgungen/Verbandmaterial)
  • Reste von Medikamenten, welche in die Wunde zwecks Heilungsbeschleunigung verbracht wurden und dort verkapselten
  • Bakterien, Vieren und durch Ausscheidungen dieser verursachte Gewebsvergiftungen
  • nicht abgebaute tote Körpersubstanz (Zahnreste, Wurzelreste)
  • embryonales Gewebe von nicht angelegten Zähnen (Keimzellen, Zahnsäckchen)

Ein Herd ist eine lokal abgegrenzte Gewebeveränderung die sich durch ihre Struktur und durch ihre Form als chronische Entzündungen darstellt. Herde lösen Störungen im Regulationsprozess und/oder der Abwehrvorgänge des regulativen Grundsystems aus. Herde verursachen eine Energiefülle oder einen Energiemangel, d.h. entweder einen Stau oder einen Überschuss, welcher sich in den Regulationskreisen des Energiesystems (Akupunktur) als Störung darstellt. Herde verursachen durch die unspezifische Mesenchymreaktion des Bindegewebes, eine gestörte Regulationen im Microstoffwechsel des Organismus. Dabei werden in der Regel Fernwirkungen ausgelöst, d.h. der Ort der eigentlichen Erkrankung (Herd) ist symptomfrei, während der Körper in seiner Funktion eingeschränkt und die Regulation gestört wird.

Herde im Zahn-/Kiefergebiet können sein:

  • kariöse Zähne
  • tote Zähne
  • Einlagerungen in der Schleimhaut/Zahnfleisch
  • Vorstufen der Zahnfleischtaschen
  • Zahnfleischtaschen
  • Parodontose
  • Granulome
  • nach Zahnextraktionen entstandene chronische Entzündungen im Kieferknochen
  • unvollständige Resektionen
  • chronifizierte Kieferknochenabschnitte
  • chronische Pulpitiden
  • nicht lege artis durchgeführte Wurzelbehandlungen/Füllungen
  • nicht lege artis durchgeführte Wurzelspitzenresektionen
  • Kronen oder Füllungen, unter denen sich kariöse Prozesse bilden
  • Zysten
  • Weisheitszähne
  • impaktierte Weisheitszähne
  • nicht angelegte Weisheitszähne mit ihren Keimzellen/Zahnsäckchen die aus embryonalen Gewebe bestehen
  • durch elektrische galvanische Ströme verursachte Störfelder, entstanden durch das Verwenden von unterschiedlichen Metallen, z.B.: Amalgam/Gold als Füllungsmaterial

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