25.9.2016


Herde und Störfelder – Weisheitszähne

Heilungsstörungen
nach Extraktion von Weisheitszähnen

Störungen des Organismus, die ihre Ursache im Bereich der 8. und 9. Weisheitszähne haben, sind bei einer großen Anzahl von Patienten häufig anzutreffen. Aus unseren bisherigen Erfahrungen können wir diese Störungen auf verschiedene Ursachen zurückführen:

  1. verlagerte und impaktierte Weisheitszähne
  2. nicht angelegte Weisheitszähne
  3. Taschenbildungen im Bereich der Zahnkrone
  4. Heilungsstörungen, die nach Extraktionen von Weisheitszähnen im Kieferknochen entstanden sind

Extraktion der Weisheitszähne

Die Extraktion der Weisheitszähne gehört zu den Regeleingriffen bei Jugendlichen und Erwachsenen. Dass es besonders bei diesen "normalen" Zahnbehandlungen zu Störungen und Herdbildungen im Kieferknochen kommt, hat uns besonders überrascht. Wird ein Zahn entfernt, so sollte man davon ausgehen, dass es zu einer Wundheilung mit völliger Abheilung und Regeneration des Kieferknochens kommt. Dass dieses anscheinend bei einer großen Anzahl von Menschen nicht der Fall ist, können wir mittlerweile mit einer sehr großen Zahl von Bildern belegen. Auch Zahnärzte, die bei den Operationen ihrer eigenen Patienten zugegen waren, um sich diese neue Form der Störfeldoperation demonstrieren zu lassen, waren von den Ergebnissen und den dabei gewonnen Erfahrungen beeindruckt.

Einer der ersten Zahnärzte die einen Patienten bei der Operation begleiteten, wohnte der Resektion des Leekieferabschnittes 38 bei. Da der Zahnarzt neugierig, aber der ganzen Herd- und Störfeldtheorie skeptisch gegenüber stand – er jedoch schon von Störungen die aus dem Zahn-/Kieferbereich auf den Körper wirken gehört hatte, wollte er doch diese Methode genauer kennenlernen.

Die Beschwerden des 32-jährigen Patienten waren: beidseitige Achillessehnenbeschwerden, die das Gefühl des Reißens der Sehne nach sportlicher Belastung erzeugten. Der Patient war Handballtrainer; trainierte 3 bis 4 mal pro Woche. Er hatte schon diverse Beschwerden der Sprunggelenkbänder, die zwar therapeutisch behandelt, aber nie völlig beschwerdefrei waren. Er hatte, laut Arzt und Physiotherapeut, eine Schwäche der Bänder. Seine weiteren Beschwerden waren, extremes Schwitzen beim Sport und auch bei Aufregung.

Nachdem die Zonen der Zähne getestet waren, ergab sich eine Belastung der beiden unteren Weisheitszähne.

Bild 1
Bild 1

Der rechte Zahn 38 hatte einen distalen (nach hinten) gelegenen Spalt mit Taschenbildung. Der Weisheitszahn 38 war schon vor 10 Jahren extrahiert worden. Der Bereich des linken Leerkieferabschnittes 38 ließ auf den ersten Bilck keine Auffälligkeit erkennen.

Die Operation

Der Patient wurde, im Beisein seines Zahnarztes, im Bereich des Leerkieferabschnittes 38 operiert.

Kieferknochendefekt
Kieferknochendefekt

Nachdem die Schleimhaut eröffnet war, wurde ein großer Defekt in der Oberfläche des Kieferknochens sichtbar. Dieses Loch ist nicht gefräßt worden, es war so groß wie auf dem Bild erkennbar! Der begleitende Zahnarzt war selber überrascht von diesem Ergebnis.

Tiefenkontrolle mit Sonde
Tiefenkontrolle mit Sonde

Er nahm eine Sonde und kontrollierte die Tiefe dieser Extraktionswundheilungsstörung. Wie auf dem unteren Röntgenbild erkennbar ist, handelte es sich um die markierten Hohlräume.

Nur durch genaueste Betrachtung ist auf dem Röntgenbild die runde bis eiförmige Knochenveränderung zu erkennen.
Nur durch genaueste Betrachtung ist auf dem Röntgenbild die runde bis eiförmige Knochenveränderung zu erkennen.

Durch die Störfeldperationen haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Störungen im Kieferknochen, nach der Operation im OPG als Strucktur deutlich zu erkennen sind – wenn man weiß, wonach man suchen und sehen muß.

Die Beurteilung eines OPG ist unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse deutlich besser und gibt mehr Aufschluß auf evtl. Störungen.

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