26.6.2016


Was ist ein Kieferschiefstand?

(Kieferschiefstand = Kiss)

Von einem Kieferschiefstand spricht man, wenn die Bisslage und das Zusammenspiel von Unter- und Oberkiefer nicht mehr den individuellen physiologischen Gegebenheiten des Patienten entspricht. Die Symptomatik ist vielfältig und wird häufig nicht direkt in einen ursächlichen Zusammenhang mit einem Kieferschiefstand gebracht.

Bild 1

Symptome:

  • Schmerzen im Gesicht, Ohr, Halswirbelsäule, Kaumuskulatur
  • Kiefergelenkgeräusche
  • Kiefergelenkschmerzen
  • diffuse Zahnschmerzen ohne besondere Symptomatik (besonders Backenzähne)
  • Ohrgeräusche, 80% aller Tinnitusbeschwerden haben einen Kiss als begünstigende Ursache (Uni Tübingen)
  • Nervenschmerzen, Nerv Trigeminus, Nerv Fascialis
  • Ohren
  • einseitiges Kauen
  • Lymphabflussstörungen im Kopfbereich (Akne, Heilungsstörungen, Nebenhöhlenerkrankungen, tonsilläre Störungen)
  • Zähneknirschen, besonders Nachts

Ein manifester Kieferschiefstand hat seinen Grund meist schon in der ursächlichen Verbindung des Beckens mit der Wirbelsäule, der Beckenrotation, einem Beckenschiefstand, einer Beckenverkippung sowie unechten oder echten Beinlängendifferenzen. Werden diese Störungen des Bewegungssystems nicht oder nur unzureichend therapeutisch behandelt, summieren sich diese Fehlhaltungen in ihren Auswirkungen und manifestieren sich schließlich in einem Kieferschiefstand.

Meistens treten die oben aufgeführten Symptome zeitlich verzögert nach Zahnersatz oder Kronen, zu hohe Füllungen (Inlays), Brücken, Prothesen und anderen therapeutisch indizierten Maßnahmen auf.

Ein Kieferschiefstand ist ein zwanghaftes Verschieben des Unterkiefers zum Oberkiefer durch Zahnstellung oder Zahn-Fehlstellungen der gegenüberliegenden Zähne. Die Zähne haben durch Zahnersatz oder andere Gewalteinwirkungen keinen natürlichen physiologischen Gegenbiss der gegenüber liegenden Zähne. Sie werden durch die Höcker in eine andere Lage geschoben. Das hat zur Folge, dass der gesamte Unterkiefer sich in seiner Position verschiebt. Wohin dieser sich verschiebt, hängt von den einzelnen sich potenzierenden Einflüssen ab.

Die Kontrolle der Bissartikulation erfolgt mit Hilfe von Blaupapierstreifen. Dabei sollten auf allen Zähnen die Abdrücke des Blaupapiers zu sehen sein. Auf den Bildern der folgenden Beispiele ist immer das erste Bild die Ausgangslage und das zweite Bild die endgültige Situation.

Beispiel: Frau, 40 Jahre alt

Beschwerden:
seit Jahren Lendenwirbelsäulen- und Halswirbelsäulen-Beschwerden, muskuläre Verspannungen, besonders im Bereich des Nackens und Hinterhauptes. Nicht therapierbarer Schwindel seit 2 Jahren, je nach Tagesform.

Bild 2a: vor dem Einschleifen
Bild 1a: vor dem Einschleifen
Bild 2b: nach dem Einschleifen
Bild 1b: nach dem Einschleifen

Nach der Behandlung:
Deutlich sichtbare Verbesserung der Bisslage. Es wurde in drei Behandlungen ein reflexkontrollierter individueller Statikausgleich durchgeführt. Direkt im Anschluss an die dritte Behandlung wurde die Patientin bei einem Zahnarzt eingeschliffen. Bei diesem Einschleifen wurde mit der Methode DentalReflex die Kiefermuskulatur kontrolliert und gleichzeitig in der patienteneigenen Kiefergelenksnullstellung fixiert. Seither hat sie keine Beschwerden mehr. (Beobachtungszeit mehr als 1 Jahr)

 

Beispiel: Mann, 38 Jahre alt

Beschwerden:
Seit 2 Jahren diagnostisch nicht abzuklärende Schmerzen hinter dem rechten Auge. Der Patient hatte eine jahrelange Biss-Fehlstellung und durch diese bedingt, lymphatische Beschwerden. Morgens konnte der Patient nicht klar denken und brauchte bis Mittags, um einen klaren Kopf zu bekommen. Der Patient hatte jeden Tag das Gefühl er hätte einem Kater.

Bild 2a: vor dem Einschleifen
Bild 2a: vor dem Einschleifen
Bild 2b: nach dem Einschleifen
Bild 2b: nach dem Einschleifen

Auf Bild 2a ist deutlich die linksseitige Belastung der Backenzähne im Bereich 34 35 36 zu sehen. Rechtsseitig sind nur schwache Kontakte sichtbar. Bild 2b zeigt die Situation nach der Behandlung.

Bei diesem Patienten wurden im Vorfeld vier Behandlungen mit der Methode BioReflex benötigt, um zu einer für den Patienten natürlichen Ausgangslage für das anschließende Einschleifen der Bisslage zu gelangen.

Nach der Behandlung:
Der Patient ist morgens frei im Kopf, kann sofort klar denken.

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