9.12.2016


Kieferschiefstand

Grundlagen

Bild 1
Bild 1
Kiefer-/ Kaumuskulatur
Kiefer-/ Kaumuskulatur
Nerven im Kopf/Kiefer
Nerven im Kopf/Kiefer

Wie auf Bild 1 gut zu sehen ist, wird der Kopf von den ersten beiden Halswirbeln getragen. Die Nähe dieser Wirbelkörper zum Kiefergelenk ist deutlich zu erkennen. Aus diesen ersten beiden Halswirbelkörpern treten die Nerven der gesamten Kopfversorgung aus. Auch die nervale Versorgung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur erfolgt aus diesen Segmenten. Bei einer Wirbelsäulenfehlstellung kommt es zu einer Komprimierung der nervalen Austritte durch die falsche statische Belastung/Stellung in diesem Bereich.

Werden Muskeln falsch nerval versorgt, so reagieren diese immer mit einer Tonuserhöhung – das heißt, sie verkrampfen. Eine einseitige Verkrampfung der Kiefermuskulatur löst einen zu starken Biss einseitig aus. Durch die Kraft der Kiefer-/ Kaumuskulatur wird der Unterkiefer in eine falsche Position geschoben. Die Verkrampfung der Muskulatur begünstigt einseitige Kau- und Mahlbewegungen. Weiter kommt es zu einer Schonhaltung und einer gleichzeitigen Überlastung der Zähne auf der anderen Seite. Dabei werden die Zahnversorgungen im Kieferknochen komprimiert. Alle Versorgungen des Zahnes (arteriell, venös, nerval, lymphatisch), seiner Umgebung und seines Zahnhalteapparates, treten aus demselben Segment in die Peripherie.

Wenn bei einer Zahnärztlichen Behandlung mit einer Injektion die Anästhesie durchgeführt wird, so hat der Patient keine motorische Grob- und Feinkontrolle über seine Kiefermuskulatur.

Bei den therapeutisch notwendigen Eingriffen des Zahnarztes (Abschleifen, Zahnziehen, Beschleifen der Zahnkronen, Präparieren, Entfernen von alten Füllungen usw.), sind viele der Patienten, durch die natürlichen Verspannungen und Gegenspannung und oft durch eine innerliche Abwehrhaltung, in einer starken muskulären Anspannung. Immer auf der Hut, es könnte evtl. schmerzen, wird der Patient den Kopf und die Halsmuskulatur verspannen.

Gerade beim Zahnziehen hat der Zahnarzt einen so gewaltigen Hebel auf die Kiefergelenke und gleichzeitig auf die ersten beiden Halswirbel, wie es bei der herkömmlichen Chiropraktik oftmals nicht ohne Gewalt zu machen ist. Durch diese Hebelwirkung bei Extraktionen, besonders im Backenzahnbereich, wird bei über 60 bis 70 Prozent der erste und/oder zweite Halswirbel luxiert. Dabei wird wiederum eine Blockade in der Motorik der vegetativen Versorgung, der Hirnnerven und in der Steuerung des Lymphsystems erzeugt. Auch die Steuerung der Kiefermuskulatur und der Kiefergelenke kommt aus den Wirbelsegmenten der ersten beiden Halswirbel (Bereich C1-C2).

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