29.5.2016


Kieferschiefstand

Tipps

Mehrere Kiefersegmente auf einmal beschleifen

Werden mehrere Kiefersegmente in einer Sitzung beschliffen – also Kieferquadranten übergreifend bearbeitet – kommt es zu vorprogrammierten Komplikationen. Wenn schon ein Kiefersegment solche, wie auf den anderen Seiten beschriebenen, Probleme machen kann, dann kann sich wohl jeder leicht vorstellen, wie es sein kann, wenn zwei oder mehrere Kieferabschnitte in der gleichen Sitzung beschliffen werden.

Tipp für Patienten
die Komplikationen vermeiden möchten

Lassen Sie lieber nur einen Kieferabschnitt in einer Sitzung sanieren! Die Ausrede, es wäre dann nur etwas mehr in einer Sitzung an Zeit und Aufwand erforderlich, sollten Sie geflissentlich überhören. Es gibt keinen guten Grund für dieses Vorgehen des Zahnarztes.

Die vier Quadranten der Kauflächen bilden eine ausgeglichene und reizfreie Kiefergelenksstellung. Der Unterkiefer wird gegen den Oberkiefer gepresst und zwar in verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Kipp- Schiebe- Mahlbewegungen welche dazu dienen, Nahrung zu zerkleinern und der Aufgabe der Zähne nachzukommen.

Wie es ist, wenn im Stress und bei Aufregung die Zähne zusammengebissen werden, hat jeder wohl noch im Gefühl. Diese Funktionen und antrainierten Abläufe im Mund und Kiefer, sind bei einer Zahnersatzmassnahme sehr schnell und nachhaltig gestört, wenn zu schnell und zu rigeros in diesen Kreislauf eingegriffen wird. Besonders wenn Vorschäden, wie beschrieben, in der Statik und der Wirbelsäule vorhanden sind.

Was tun,
wenn es passiert ist?

Wenn der Zahnarzt mit den Methoden der Bissregulation nicht oder nur schlecht zurecht kommt, der Patient immer noch schlecht oder nur schwer zu lokalisierende diffuse Zahnbeschwerden hat, ist aus der Sicht von DentalReflex eine Doppelsitzung mit einem Zahnarzt und einem Therapeuten zu empfehlen.

Dabei wird im Vorfeld das Becken in die physiologische patienteneigene Ausgangslage zurückgeführt. Dieses geschieht in der Regel in ein bis zwei Behandlungen. Es wird die Wirbelsäule individuell aufgerichtet und die beiden ersten Halswirbel C1 und C2 wieder deblockiert.

Das klingt zwar sehr eingreifend, ist es jedoch nicht. Es geht fast so leicht, wie mit dem Kopfnicken, weil man bei der Methode DentalReflex mit dem Körper und nicht gegen den Körper arbeitet. Es ist kein Einrenken, sondern ein Einlenken der physiologischen individuellen Gegebenheiten.

Beispiel

Beim herkömmlichen Einrenken wird mit einem mehr oder minder starken Ruck, der Wirbel in die vermeintlich richtige Ausgangslage gebracht. Dabei kommt es auf den Therapeuten und den Patienten im gleichen Maß an. Überschätzt oder unterschätzt der Therapeut die Situation, so kommt es in der Regel sehr häufig vor, dass die Bänder, welche den oder die Wirbel oder das Gelenk halten, überdehnt werden.

Bei der Behandlungsmethode BioReflex in Verbindung mit DentalReflex kommt es schon im Vorfeld der eigentlichen Repositionierung zu einer komplexen Entspannung der gesamten Situation und der Muskulatur, der Bänder und Sehnen. Wie bei einem Sportler, welcher sich vor dem eigentlichen Wettkampf warm macht, um seine Muskulatur zu dehnen und zu strecken, werden bei der Methode BioReflex, durch körperspezifische Organzonen und korrespondierende vegetative Reflexzonen, diese angesprochen und gleichzeitig therapiert. Da es bei dieser neuen Methode keine gewaltsamen Überdehnungen der Bänder, Gelenke und keine pathologische negative Reizung geben kann, ist eine nebenwirkungsfreie Positionierung der Wirbelkörper gegeben.

Da es bei dieser neuen, jedoch seit Jahren erprobten Methode, zu keinerlei Nebenwirkungen kommt, sind sogar schwere Verkrampfungen in der Wirbelsäulenmuskulatur zu lösen – ohne großen Aufwand und ohne andere therapeutische Hilfsmittel.

Wie es einem Patienten erging,
welcher durch diverse Behandlungen um seinen Biss gebracht wurde:

Hallo,
ich habe seit einem halben Jahr starke Zahnschmerzen an immer wieder verschiedenen Zähnen, dazu ein mehr oder minder starkes Brennen an den Ästen des Trigeminus, die Seiten wechseln öfters. Mittlerweile sind meine Zähne sehr empfindlich (ich kann z.B. keine Aufbißschiene mehr tragen, da der Druckschmerz zu heftig ist; früher hat mir das Tragen der gleichen Schiene keine Probleme bereitet).

Bei mir wurden jetzt die Zähne eingeschliffen, anhand eines Abdruck-Modells, da ich angeblich Bißstörungen hatte. Diese sind aber jetzt angeblich behoben und die Schmerzen sind immer noch da. Ich hatte auch vorher jahrelang Kieferverspannungen und dumpfe Zahnschmerzen, aber die jetzigen Schmerzen an den Zähnen und das Brennen im Gesicht sind viel schlimmer und es ist meiner Meinung nach eindeutig der Trigeminus, auch wenn ich nicht die klassische Trigeminusneuralgie mit den Sekunden-Attacken habe.

Kann es sein (das habe ich mal irgendwo gehört), dass der Trigeminus durch die verkrampfte Kiefermuskulatur überreizt ist und so die Zähne stark schmerzen lässt? Auch bei kaltem Wind z.B., werden die Schmerzen an den Austrittspunkten schlimmer. Es ist aber insgesamt ein Dauerschmerz seit ca. 1/2 Jahr.

Vielen Dank für die Info.

Info

Blockade C2, Kieferschiefstand, falsche Aufbissstellung der Zahnhöcker, dadurch erheblicher Druck, welcher sich je nach der Situation der Halswirbelstellung verändert.

Therapie

Wie beschrieben.

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