10.12.2016


Herde und Störfelder – Weisheitszähne

Nicht angelegte Weisheitszähne

Die Zahl der Menschen bei denen keine Weisheitszähne angelegt wurden, steigt von Generation zu Generation. Zähne die nicht angelegt wurden, sind auf den ersten Blick auch kein Störfeld. Was nicht da ist kann auch nicht stören – eine immer wieder vertretene Meinung.

Es gab jedoch auch Meinungen von ganzheitlichen Medizinern die besagten, dass, wenn kein Zahn angelegt wurde, dieser fehlende Zahn den Organismus stören kann, weil es eine Degeneration des Körpers darstellt. Belegt wurde diese Behauptung jedoch unseres Wissens nie.

Dass keine Weisheitszähne angelegt werden, kann verschiedene Ursachen haben. Die Gründe für diese Auffälligkeiten sind u.a.:

  • der Platzmangel im hinteren Kieferknochenbereich (wo kein ausreichender Raum zur Verfügung steht, legt die Natur auch keine Zähne mehr an)
  • hormonelle Störungen, durch degenerativ vererbte Dispositionen
  • hormonelle Fehlsteuerungen, durch Störungen des Hormonhaushaltes (Antibabypille, Verseuchung des Trinkwassers mit hormonellen Rückständen, Hormonbelastungen in den Nahrungsmitteln, besonders in der Schweinemast)
  • ererbte degenerative Zahnanlagen
  • Vitalstoff-Mangelernährung, wie verschiedene Untersuchungen an Hand von Tierversuchen darstellten
  • degeneratives Knochenwachstum, durch die Nieren beeinflusst
  • allgemeine Verfettung, besonders durch Fastfoot-Ernährung über mittlerweile Generationen hinweg
  • Eiweismast, durch eine zu hohe Eiweiszufuhr in der Ernährung
  • falsche Nahrungsmittel (zu weiche) die zu einer Degeneration des Zahn-/Kieferapparates führen

Leider besagt diese Auffälligkeit der nicht angelegten Weisheitszähne nicht, dass diese Menschen keine Störungen die von den Weisheitszähnen ausgehen können, aufweisen. Sind Weisheitszähne nicht angelegt, so kann sich daraus auch eine degenerative Störung ergeben.

Menschen ohne Anlagen für Weisheitszähne, haben gerade durch die nicht oder nur unvollständig angelegten Weisheitszähne versteckte Störungen, die zu einem Herd- und Störfeldgeschehen führen können. Diese zu diagnostizieren und zu therapieren war auch für einen erfahrenen ganzheitlichen Mediziner sehr schwierig. Erschwerend hinzu kommt, dass die Kieferabschnitte, in denen keine Zähne angelegt sind, sich in der Regel in ihrer optischen Beurteilung, auf einem Röntgenbild sehr unauffällig darstellen.

Neue Definition

Durch die Beobachtungen und Erfahrungen, die wir bzgl. der Lokalisation von Störfeldern und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper machen konnten bzw. bei den Herdoperationen erworben haben, sind wir mittlerweile in der Lage neue Definitionen der Störungen, die aus diesen Kieferabschnitten der Weisheitszähne entstehen, abzuleiten. Unsere positiven Erfahrungen während der "normalen" Störfeld-Operation haben dazu geführt, dass durch die Reflexzonentechnik mit DentalReflex, eine wirkliche Entstörungen der Kieferabschnitte gelingt. Auf den weiteren Seiten werden wir den Beweis für dieses, doch schon sehr eigentümliche Störfeldgeschehen erbringen.

Grundsätzlich gilt Folgendes:

  • Störungen des Körpers haben eine Ursache.
  • Die Lokalisation der Störung ermöglicht keine Aussage über den Ort ihrer Wirkung.
  • Die Wirkung ermöglicht keine Aussage auf die Ursache (Herd).
  • Der Herd ermöglicht keine definitive Aussage über die Auswirkung der Störung.

Zum ersten Mal wurde ich mit diesen Störungen im Jahr 2001 konfrontiert, bei einem Patienten, der mit rheumatischen Gelenkbeschwerden zur Behandlung kam.

Dieser 35jährige Mann, bekam schon über eine längere Zeit Cortison und hatte trotzdem immer Gelenkbeschwerden, verbunden mit Gliederschmerzen, Schwellungen im Bereich der Handwurzelknochen, welche extreme Bewegungseinschränkungen verursachten.

Bei der DentalReflex-Überprüfung wurde eine deutliche Belastung im Bereich des 18./19. festgestellt. Es war vor Jahren eine Extraktion des 18. vorgenommen wurden. Da der Kieferknochen in diesem Bereich laut DentalReflex-Testung einen Herd aufwies, wurde eine OP in diesem Bereich vorgenommen. Nach dieser OP waren die oben angegebenen Beschwerden ohne andere Therapien für einen Zeitraum von 8 Wochen völlig verschwunden! Nach ca. 12 Wochen waren die gleichen Beschwerden wieder vorhanden. Bei einer erneuten Testung wurde festgestellt, dass im Kieferknochen Regio 48 eine Belastung vorhanden war. Der Patient gab an, dass in diesem Bereich nie ein Weisheitszahn gezogen wurde und dass dieser Zahn auch nicht angelegt war.

"normales" OPG
"normales" OPG

Auch bei gründlicher Inspektion des Leerkieferabschnittes im Bereich des 4. Quadranten konnte optisch kein Herd oder Störfeld ausgemacht werden. Es wurde trotzdem ein OP-Termin vereinbart, weil der Patient angab, dass er immer, wenn er über die entsprechende Zahnzone des 48. behandelt wurde, tagelang keine nennenswerten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen mehr hatte. Dieser Test der Störfeldbeeinflussung über die entsprechenden Reflexzonen ist viermal gemacht worden, mit immer den gleichen positiven Ergebnissen. Das war der Grund warum der Patient sich schließlich zu einer Operation entschloss.

Die Überraschung

Recht groß war die Überraschung, als die Schleimhaut über dem Leerkieferabschnitt 48 eröffnet, und im Kieferknochen ein kleines Loch erkennbar wurde. Dieses Loch in der Oberfläche des Kieferknochens ist atypisch und zeugt von Umbauprozessen im Kieferknochen die einen Ausgang zur Knochenoberfläche erzeugt haben.

Der Pfeil zeigt das gefundene winzige Loch.
Der Pfeil zeigt das gefundene winzige Loch.

Die Zahnärztin welche die Operation durchführte, hatte solche eine Auffälligkeit im Kieferknochen noch nie gesehen. Das Loch im Kieferknochen wurde mit einer Fräse vergrößert, der Fräser fiel richtig in dieses Loch und es kam ein Hohlraum im Kieferknochen zum Vorschein. Das Loch hatte eine Ausdehnung, welche der Größe eines kleinen Kirschkerns entsprach. Das Störfeld, das vom Zahn-/Kieferknochen 48 ausgeht, stört den Energiehaushalt, die peripheren Nerven, den sinus cavernosus und, über den Leerkieferabschnitt 49, die Lymphgefäße des Lymphsystems. Diese Herd-Beziehungen erklären auch die Abhängigkeit des Körpers und des lymphatischen Systems bei Stoffwechselstörungen (Rheuma, alle Autoimmunerkrankungen und teilweise Gicht).

Die negative (invertierte) Version der Röntgenaufnahme zeigt eine Auffälligkeit (Kreis).
Die negative (invertierte) Version der Röntgenaufnahme zeigt eine Auffälligkeit (Kreis).

Nach der Operation wurde das OPG als Negativ-Bild dargestellt. Deutlich zu erkennen (Kreis), dass im Leerkieferknochen eine längliche Veränderung vorhanden war.

Die weiteren Erkenntnisse

Durch diese positiven Ergebnisse wurden selbstverständlich die Leerkieferabschnitte, welche auch aus unserer Sicht optisch unauffällig waren, gründlicher betrachtet und auch bei jeder Störfeldkontrolle mit einbezogen.

Der erste genauso auffällige Befund wie oben beschrieben, ergab sich bei mir selber, nachdem ich mein eigenes OPG betrachtete. Dieses habe ich mit den damaligen Befunden und Erfahrungen, die im Leerkieferknochen getätigt werden konnten, überprüft. Auch ich hatte keine unteren Weisheitszähne angelegt. Umso erstaunter war ich, dass ich eine längliche, ovale Verschattung im Bereich des Leerkieferabschnitts 38 sah. Es war mir direkt klar: das wird operiert. Da ich keine direkten Beschwerden mit diesem Kieferabschnitt in Verbindung bringen konnte, war ich umso gespannter was sich nach der OP bei mir einstellen würde.

Mein eigenes OPG
Mein eigenes OPG
Die Eröffnung der Schleimhaut über Regio 38.
Die Eröffnung der Schleimhaut über Regio 38.
Das Loch in der Spongiosa des Kieferknochens, dieses ist nur frei gelegt worden, es wurde nicht gefräst.
Das Loch in der Spongiosa des Kieferknochens, dieses ist nur frei gelegt worden, es wurde nicht gefräst.
Das Gewebe in dieser Regio 48 war gallertartig. Es wurde mit einem chirurgischen Löffel entfernt.
Das Gewebe in dieser Regio 48 war gallertartig. Es wurde mit einem chirurgischen Löffel entfernt.
Reflexzonenkontrolle der Regio 48 während der OP. Mit diesen Aussagen konnte die Operateurin zum Störfeld geführt werden.
Reflexzonenkontrolle der Regio 48 während der OP. Mit diesen Aussagen konnte die Operateurin zum Störfeld geführt werden.

Ergebnis

Ungefähr 10 Stunden nach dem Eingriff bekam ich stichartige Schmerzen im linken Oberbauch. Diese hielten jedes Mal 5 Minuten an. Es waren intervallartige Schmerzen, die nicht wirklich heftig, aber doch sehr stark zu spüren waren. Die Schmerzen hielten mit abnehmender Tendenz ca. 6 bis 8 Wochen an. Dann verschwanden sie und sind nicht mehr aufgetreten.

Direkt nach dem zweiten Tag änderte sich meine Verdauung. Während ich früher irgendwann über den Tag verteilt, zu keiner bestimmten Zeit, Stuhlgang hatte, musste ich nach der OP morgens nach dem Aufstehen sofort zur Toilette. Während meine Verdauung früher eher hart war, wurde sie bis zum heutigen Tag anhaltend eher breiig und ging ohne großes Pressen ab. Es ist nichts an der Lebensführung und an der Nahrungsmittelaufnahme verändert worden.

Eine weitere Auffälligkeit die ich auf die OP zurückführe, ist die fehlende Müdigkeit. Während ich früher über den Tag müde und teilweise lustlos war. Manchmal musste ich mich zu Tätigkeiten die mir keinen Spaß machten förmlich zwingen, diese dann auch endlich zu erledigen. Es war so, als gäbe es etwas in mir, was mich lähmte und gleichzeitig lustlos machte. Seit der OP ist mir diese lähmende Müdigkeit nicht mehr aufgefallen. Ein Großteil der Patienten, die bis heute operiert wurden, gaben auf Nachfrage die gleichen positiven Erfahrungen an.

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