9.12.2016


Herde und Störfelder – Weisheitszähne

Verlagerte und Impaktierte Weisheitszähne

Als verlagerte (retinierte) Zähne werden solche bezeichnet, wenn diese ihren normalen Platz in der Zahnreihe, der Zahnstellung und der Zahnhöhe, nach Beendigung des Wurzelwachstums nicht eingenommen haben. Dieses kann bei allen Zähnen der Fall sein, jedoch kommt es bei den Weisheitszähnen am häufigsten vor.

Als impaktierten Weisheitszahn beschreibt man einen Zahn, der nach Abschluss seiner vollständigen Entwicklung komplett im Kieferknochen eingelagert ist.

Die Ursachen für verlagerte Zähne sind meistens degenerative Einflüsse, die das Zahnsäckchen bei der Zahnentwicklung in eine falsche Richtung schieben lassen. Ererbte Dispositionen der Zahnanlagen und genetische Prozesse beeinträchtigen die richtige Entwicklung des Zahnsäckchens genauso wie mangelnde Platzverhältnisse im Kieferknochen. Mögliche Ursache für das vermehrte Auftreten gerade im Weisheitszahnbereich sind auf der Seite Weisheitszähne Grundlagen beschrieben.

Viele retinierte oder impaktierte Weisheitszähne werden zufällig anlässlich der Anfertigung von Panoramaaufnahmen (OPG) entdeckt. Während verlagerte Weisheitszähne durch den Druck auf die vorderen Nachbarzähne oder durch entzündliche Schleimhautveränderungen Beschwerden verursachen, sind impaktierte Zähne in der Regel symptomlos und meistens wissen die Patienten nicht, dass bei ihnen Zähne im Kieferknochen eingelagert sind.

OPG 4
OPG 4

zum Bild (oben):
Ein OPG, aus dem Jahr 2003, einer 29 jährigen Frau, welches anlässlich einer Störfeldkontrolle gemacht wurde.

Beschwerden der Patientin: Sexuelle Fehlreizungen, Beschwerden vor und während der Periode, Halswirbelsäulen- und Nackenverspannungen.

Der eigentliche Grund für die Herd und Störfeldüberprüfung war jedoch der vergebliche Kinderwunsch der Patientin. Die Patientin war schon drei Mal schwanger, jedoch kam es in allen Schwangerschaften in den ersten drei Monaten zu einer Unterbrechung aus medizinisch nicht ersichtlichem Grund.

Nachdem der Zahn 48 im Sommer des Jahres 2003 extrahiert wurde und dabei der Kieferknochen mittels einer DentalReflex-Überprüfung gesäubert wurde, verschwanden die oben beschriebenen Beschwerden. Die Patientin wollte mit der Extraktion des 38 jedoch warten. Anlässlich eines erneuten Besuches im Jahr 2004 wurde der Patientin die neue Methode der minimal-invasiven Operation im Bereich des Zahnes 38 erklärt. Daraufhin wurden dieser impaktierte Zahn und der Kieferabschnitt mit dieser neuen Operationsmethode behandelt. Dieses war im Oktober 2004.

minimal-invasive OP
minimal-invasive OP (klick!)

Der Eingriff wurde durch die Schleimhaut hindurch, im Bereich des vor und während der Operation lokalisierten Störfeldgewebes, vorgenommen. Der Vorteil dieser minimal-invasiven Operationsmethode ist die kleine Öffnung und die zielgenaue Entfernung des Störfeldes.

Die Komplikationen, die gerade bei der Extraktion von impaktierten Weisheitszähnen auftreten können, sind somit fast vollständig ausgeschlossen. Die Wundheilung verläuft, bedingt durch die kleine Eröffnung der Schleimhaut, problemlos.

6 Monate nach dem Eingriff kam die Schwägerin der Patientin anlässlich eines Untersuchungstermins zur Behandlung. Sie begrüßte uns mit den Worten: "Schönen Gruß von meiner Schwägerin, sie ist im 5. Monat schwanger, alles verläuft ohne Komplikationen, es geht ihr sehr gut!".

Eine der ersten Operationen mit dieser neuen Methode

Im Juni 2003 wurde mit dieser neuen Methode eine der ersten Patientinnen operiert:

OPG 5

Der impaktierte untere rechte Weisheitszahn 48, einer 46-jährigen Patientin, verursachte Beschwerden im Herz-Kreislaufsystem, welches sich durch Atemnot, Herzachsen-Verschiebungen, Extrasystolen und Beschwerden in der Halswirbelmuskulatur mit den entsprechenden Nackenverspannungen bemerkbar machten. Blähungen und Zwerchfellhochstände mit den daraus entstehenden typischen Stoffwechselfolgen waren die Folge.

Da der Zahn 48 (Bild rechts) mit seinen Wurzeln in den Nervkanal des nervus mandibularis ragt (ist auf dem OPG- Bild zur besseren Darstellung angezeichnet), wollte der Operateur diese neue minimal-invasive Operationstechnik testen (die Patientin war seine Ehefrau). Laut Testung der Reflexzonen handelte es sich bei diesem Störfeld um den mesialen Spalt der zwischen dem Zahn 48 zum Zahn 47 hin gelegen war.

minimal-invasive OP II

Bei der Störfeldoperation wurde ein kleiner Entlastungsschnitt in der Schleimhaut des distalen Kieferabschnittes (hinter dem letzten Zahn 47) vorgenommen. Mit einem länglichen Fräser wurde dieser Knochenspalt gesäubert. Dabei konnte das Störfeld durch die gleichzeitige Testung der Zahn-Reflexzonen genau angegeben werden. Es handelte sich tatsächlich um den mesialen Abschnitt und um einen weiteren Bereich im vestibulären Bereich (nach außen). Auffällig war, dass sich die störenden Gewebeanteile nur in dem Bereich befanden, der die Lage des ehemaligen Zahnsäckchens beschrieb. Es handelte sich um sehr weiches Gewebe, der Kieferknochen um den Zahn 48 und der Halteapparat des Zahnes waren nicht betroffen. Der Zahn 48 konnte, ohne dass weitere Eingriffe notwendig waren, an seinem Platz belassen werden.

Innerhalb von 14 Tage nach dem Eingriff waren die beschriebenen Beschwerden der Patientin, ohne dass andere Therapien vorgenommen wurden, verschwunden. Bis heute hat sich der gesundheitliche Zustand der Patientin nicht wieder verschlechtert.

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