25.8.2016


Herde und Störfelder

Weisheitszähne

Die Weisheitszähne sind wohl die Zähne, die besonders starke Beschwerden in ihrer Entwicklung verursachen. Durch die Befindlichkeitsstörungen während des Wachstums und/oder der Extraktion, hinterlassen sie bei vielen Menschen einen bleibenden Eindruck. Komplikationen durch geschwollene Wangen, Schmerzen nach der Extraktion, Schmerzen im Kiefergebiet, Kiefergelenksperren, Kiefergelenkschmerzen, Ohrenschmerzen u.a. bleiben bei vielen Menschen in der Erinnerung.

Die Greuelmärchen, die teilweise über die besonders schlimmen Erlebnisse und deren Folgen bei und nach der Zahnkieferoperation erzählten werden, hinterlassen bei manchen Menschen Ängste, hervorgerufen durch Unwissenheit.

Wir möchten versuchen, einen Teil der Ängste durch Informationen abzubauen. Gleichzeitig möchten wir den Zusammenhang der Weisheitszähne mit gesundheitlichen Störungen, die sich bei vielen Menschen im Laufe des Lebens einstellen, darstellen. Ferner werden wir Wege und Möglichkeiten aufzeigen, diese schon im Vorfeld einzugrenzen bzw. zu verhindern.

Lage der Weisheitszähne

Bei den Weisheitszähnen handelt es sich um Zähne, welche sich im Laufe der Entwicklung – meistens ab dem Zeitraum der Pubertät bis hin zum 25. Lebensjahr – in den Mundraum schieben. Dieser Vorgang wird meistens über einen längeren Zeitraum wahrgenommen.

Die Zähne in der seitlichen Ansicht
Die Zähne in der seitlichen Ansicht

Alle Zähne entstehen aus einem Zahnsäckchen. Gerade dieses Zahnsäckchen ist es, welches im hinteren Kieferbereich zu den Beschwerden führen kann. Der Platz der im Kieferknochen für die 8. Zähne zur Verfügung steht, ist durch unsere Entwicklung und die damit verbundenen Degenerationen nicht mehr ausreichend, um den Weisheitszähnen genügend Freiraum für die Zahnentwicklung zu geben. Es kommt zu Verdrehungen und Verlagerungen der Zahnkeimzellen. Dabei werden die Zahnanlagen so gedreht, dass es mitunter zu einem Wachstum in den nach hinten liegenden Kieferknochen kommen kann. Genausogut kommt es vor, dass die Weisheitszähne nach vorne in Richtung der 7. Zähne wachsen. Dabei werden diese in ihrer Lage zu den Frontzähnen verschoben, was einen deutlichen Einfluss auf die gesamte Zahnreihe hat und zu Kompressionen in den Zähnen mit Verdrehungen und Verlagerungen führen kann.

Anzahl der Weisheitszähne

Es gibt Menschen, die zusätzlich zu den normalen Weisheitszähnen (8. Zähnen) noch einen weiteren Zahn, den so genannten 9. Zahn angelegt haben. Diese Zähne können genau so wie die normalen Weisheitszähne in die Mundhöhle schieben – meistens liegen diese Zähne jedoch im Kieferknochen und sind teilweise verlagert und am Durchbruch in die Mundhöhle gehindert.

Zu den 9. Zähnen kommen bei einem kleinen Teil der Menschen noch die 10. Zähne, dass sind dann noch weitere Zähne im hinteren Kieferknochenbereich die jedoch äußerst selten vorkommen.

Durch das Vorhandensein dieser 8., 9. und teilweise 10. Zähne ist teilweise belegt, dass es sich dabei um Ersatzzähne handelt, welche quasi als spätere Zähne in den Kieferknochen schieben, um bei einem Verlust der vorderen Backenzähne, diese zu ersetzen.

verlagerte 9er

 

Nicht angelegte Weisheitszähne

Die Zahl der Menschen, bei denen keine Weisheitszähne angelegt werden, steigt von Generation zu Generation. Leider besagt diese Auffälligkeit nicht, dass diese Menschen keine Störungen, welche von den Weisheitszähnen ausgehen können, aufweisen. Gerade die nicht oder nur unvollständig angelegten Weisheitszähne sind es, die zu versteckten Störungen im Herd- und Störfeldgeschehen führen. Auf den weiteren Seiten werden wir unter anderem den Beweis für dieses doch schon sehr eigentümliche Störfeldgeschehen erbringen.

Auch in der ganzheitlichen Zahnheilkunde geht man davon aus, dass Zähne, die nicht angelegt wurden, auch keine Störungen erzeugen können. Durch die Beobachtungen und Erfahrungen die wir bei den Operationen bzgl. der Lokalisation von Störfeldern und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper machen konnten, sind wir mittlerweile in der Lage eine neue Definition der Störungen, die aus den Kieferabschnitten der Weisheitszähne entstehen, abzuleiten.

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