25.7.2016


Herde und Störfelder – Weisheitszähne

Zahnsäckchen

Die Keimzelle aus der ein Zahn entsteht wird Zahnsäckchen genannt. Dieses Zahnsäckchen hat die Eigenschaft, den Knochen oben im Kieferknochen abzubauen und das Knochenmaterial wieder als Zahnmaterial zu verwenden und den Zahn damit aufzubauen.

Das Zahnsäckchen besteht aus embryonalem Gewebe, welches durch Umbauprozesse eine Hohlraumbildung im Kieferknochen ermöglicht. An der Hohlraumbildung ist nur das Zahnsäckchen beteiligt. Die Innenfläche dieser Höhle ist von empfindlichen und leicht verletzlichen Schmelzepithelzellen ausgekleidet. Im Inneren dieser Höhle wird der Zahnschmelz der Zahnkrone als erstes gebaut.

Der Zahn beginnt in Richtung Mundraum zu schieben. Das Zahnsäckchen wird von der Krone abgestreift und befindet sich dann am Übergang der Zahnkrone zu den Zahnwurzeln. Beim weiteren Durchbruch streift der empordrängende Zahn das Säckchen immer mehr ab und verdrängt gleichzeitig die Mundschleimhaut (das Zahnfleisch). Ein immer größerer Teil der Zahnkrone wird so im Laufe der Zeit frei. Die Folge: der Weisheitszahn wächst in den Mundraum und fixiert sich durch den gleichzeitig von oben entgegenkommenden oberen Weisheitszahn.

Durch die Belastung und den Druck verfestigen sich die Kieferknochenzellen. Das Zahnsäckchen wird, durch die beim Zahndurchbruch entstandenen Entzündungen in der Mundschleimhaut, von den Zellen des Lymphsystems abgebaut.

Bleibt der Durchbruch des Weisheitszahnes als Folge von Platzmangel in dieser Phase stehen, werden Kieferknochen und die Schleimhaut teilweise von den Zellen des Zahnsäckchens umgebaut und es entstehen taschenförmige Ausbildungen. Es kommt im weiteren Verlauf zu sichelförmigen Umbauprozessen und einer Atrophie des Knochens, meistens in distaler Richtung (nach hinten).

Bild 1

zum Bild 1:

Das Röntgenbild lässt die knöcherne Veränderung des Kieferknochens durch das Zahnsäckchen gut erkennen.

1: Es ist deutlich zu erkennen, wie das Zahnsäckchen den Kieferknochen abgebaut hat.

2: Der Weisheitszahn 48 hat sich in den distalen Bereich des Kieferknochens geschoben.

Bild 2

zum Bild 2:

1: Krone

2: Reste des Zahnsäckchens

3: Zahnwurzel

4: Pinzette

Auf dem Bild des Weisheitszahnes (Röntgenbild oben), der in der gleichen Lage wie er im Kieferknochen lag dargestellt ist, ist erkennbar, dass das Zahnsäckchen nur im Bereich des nach hinten gelegenen Zahnabschnittes noch vorhanden ist. Das Störfeld, welches von diesem Zahn ausging, hatte sich an der distalen Knochenfläche manifestiert. Bei normalen Zahnextraktionen im Bereich der Weisheitszähne wird dieser raumgreifende Prozess, der vom Zahnsäckchen ausgeht, nicht berücksichtigt, und es kommt gerade aus diesen Resten des Zahnsäckchens zu Herd- und Störfeldbildungen, obwohl die Weisheitszähne extrahiert wurden.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass die Reste der Zahnsäckchen mit ihren embryonalen Gewebsanteilen, die Heilungsstörungen im Bereich der Extraktionswunden verursachen.

Auf dem Bild eines gerade extrahierten Weisheitszahnes (Bild 2), kann das Zahnsäckchen noch gut erkannt werden. Dieser Zahn verursachte unter anderem Störungen des Unterleibes, Periodenbeschwerden die seit dem Beginn der Regelblutung bestanden, verbunden mit einer sexuellen Fehlreizung und Gefühlskälte. Diese machte sich dadurch bemerkbar, dass die Patientin mit 27 Jahren noch nie einen Orgasmus beim Geschlechtsverkehr erlebt hatte.

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