9.12.2016


Herde und Störfelder

Zahntaschen / Kieferknochentaschen

Dass Zahntaschen im Herd- und Störfeldgeschehen eine Rolle spielen, ist in der Literatur über Herdgeschehen und Störfelder nicht, oder wenn überhaupt, nur am Rand erwähnt.

Bei der Zahnfleisch-Taschenbildung (Parodontose) kommt es zu einem Gewebsuntergang im Zahnhalteapparat, welcher generalisiert entzündet und degenerativ verändert ist.

Bei der herkömmlichen Taschen-Diagnostik wird eine Messsonde in die Tasche eingeführt. Diese hat Markierungen und anhand dieser kann der Zahnarzt feststellen, wie tief eine Tasche in den Zahn-/Kieferknochenspalt hinein ragt.

  • Sonde

Eine Sonde, wie sie zum Testen der Zahnfleischtaschen verwendet wird.
Die Markierungen dienen zur Tiefenbestimmung.

Bei der zahnärztlichen Inspektion wird von einer Tiefe der Tasche ausgegangen, die erst ab 3 mm behandlungsbedürftig ist – als ob sich Bakterien oder andere Erreger in der Mundhöhle an irgendwelche Vorgaben der Krankenkassen hielten. Bei 2 mm wird noch nichts unternommen, sondern es wird gewartet bis die Störung noch größer geworden ist.

Nach den von DentalReflex aufgedeckten Zusammenhängen von Zahntaschen und den sich daraus entwickelnden Störfeldern und Herden, handelt es sich hier um die ursächlichen Entstehungsmechanismen dieser Störungen im Zahnhalteapparat und im Kieferknochen. Nach unserer Erfahrung verursachen diese Spaltbildungen im Zahnhalteapparat deutliche Störungen. Hierbei kommt es in diesen Spalten zur vermehrten Bildung von Zahnstein, Konkrementen, Bakterien, Speiseresten usw. Dieses führt im weiteren Verlauf zu einer Reizung der Schleimhaut welche anschließend in eine Entzündung der Schleimhaut (Gingiva) übergeht. Ist die Schleimhaut durch die dabei entstehende Minderdurchblutung und Vernarbung in ihrer Funktion eingeschränkt, bilden sich, für den Patienten unbemerkt, Kavernen und Höhlen, die nicht mehr von der unspezifischen Abwehr des Körpers erfasst werden können. Es kommt dabei zu Gährprozessen mit Fäulnisbildung und Leichengiftbelastungen durch die verwesenden eiweißhaltigen Speisereste. Dieser Untergang des Schleimhautgewebes und der kleinen Hautfilamente des Zahnes führt im weiteren Verlauf zu den energetischen Fehlversorgungen, die eine Fernwirkung auf die beschriebenen Körperabschnitte ausüben können.

Die erste Entdeckung

Den ersten Hinweis auf diese komplexen Zusammenhänge bekam ich durch einen Zufall. Eine Seminarkollegin kam morgens in den Speisesaal des Tagungshotels gehumpelt. Am Tisch fragte ich sie, warum sie so humpeln müsse? Sie antwortete mir, sie hätte schon seit mehr als einem Jahr starke Beschwerden. Immer wenn sie morgens aufstehen würde, dauert es eine Stunde bis sie sich eingelaufen habe. Ihre rechte Wade schmerzte dabei sehr stark und sie habe ein Gefühl, als wenn die Achillessehne reißen wollte. Obwohl die Kollegin alles Mögliche unternommen hatte (Arztbesuche, Krankengymnastik, Massagen usw.) gab es keine Linderung, geschweige denn eine Besserung oder Heilung.

Da es mich persönlich interessierte und ich in dem Glauben war, sie sei nicht richtig und gründlich genug behandelt worden, behandelte ich sie ca. 5 mal. Trotz größter Sorgfalt und therapeutischer Kniffe von BioReflex und anderen Therapieformen, scheiterte auch ich an diesem Beschwerdebild. Bei der letzten Behandlung bat ich die Kollegin sie möge ein OPG der Zähne mitbringen, damit ich dieses auf evtl. Störfelder und Herde hin betrachten könne.

Als ich das OPG sah, konnte ich keine deutlich sichtbaren Herde erkennen, nur drei Zähne hatten auffällige Zahn-/Kieferknochen-Taschen. Die Zähne 17, 13 und 44 hatten sehr starke Knochenläsionen, wobei auch am Zahn 36 ein deutlich sichtbarer Knochenabbau erkennbar war. Der Zahn 23 hatte eine stark ausgebildete Tasche, und im Leerkieferabschnitt 45 musste eine Resektion erfolgen.

OPG

zum Bild:
Obwohl auf der anderen Kieferseite auch deutlich sichtbare paradontale Taschen zu sehen sind, waren nur die markierten Taschen für die Störung verantwortlich

Nachdem ich die Reflexzonen der Zähne und des Halteapparates der Kieferknochen (Taschen) der Zähne 17, 13 und 44 sedierte (mittels eines Lasergerätes, das speziell für die Methode DentalReflex entwickelt wurde), hatte die Kollegin schon am nächsten Morgen keine Beschwerden und kam vergnügt in den Speisesaal des Hotels (es sind keine anderen Behandlungen wie Massagen oder ähnliches gemacht worden). Dieser beschwerdefreie Zustand hielt über zwei Wochen an, dann kamen die Beschwerden wieder. Beim nächsten Treffen wurden die Zahn-Kiefer-Taschen wieder sediert und es kam zu der gleichen Beschwerdefreiheit direkt am nächsten Tag. Auch dieser Zustand hielt über zwei Wochen mit einer völligen Beschwerdefreiheit an.

Nachdem dieses erstaunliche Ergebnis feststand, wurde ein Störfeld-Operations-Termin vereinbart. Eine Zahnärztin säuberte dabei die Taschen, wobei die genaue Lage der Zahn-Kieferknochen-Taschen und der Störfelder mittels der Methode DentalReflex diagnostiziert wurde und die Zahnärztin genau in dem Gebiet des Zahnhalteapparates säubern konnte, in dem die Taschen lokalisiert waren.

Der Zeitraum der Beschwerdefreiheit hält bis zum heutigen Tag an. Das ist ein Zeitraum von der ersten Dentalreflex-Behandlung bis Mitte 2005 von über vier Jahren, mit völliger Beschwerdefreiheit.

Eine kleine Story am Rande

Eine der Zahnärztinnen mit denen ich regelmäßig operiere, klagte über Beschwerden in der linken Hüfte. Die Reflexzonenüberprüfung des Zahnes 27 ergab eine Störung im Zahnhalteapparat. Dieser Zahn hat eine direkte Beziehung zur linken Hüfte vorne! Als ich der Ärztin dieses mitteilte, wurde mir ein Vogel gezeigt und sie sagte: "Eine Tasche? Ich habe doch keine Zahnfleisch-Taschen!", sie würde ihre Zähne doch regelmäßig überprüfen und auch eine professionelle Zahnreinigung würde regelmäßig durchgeführt.

Na ja, dachte ich bei mir, habe ich mich halt vertan und es ist vielleicht wirklich nichts. Drei Tage später rief die Ärztin bei mir an und sagte, sie habe sich die "Tasche" säubern lassen und ihre Beschwerden an der linken Hüfte wären tatsächlich besser bzw. fast weg.

Drei Monate später kamen wir anlässlich eines gemeinsamen Operationstermins dazu, die Hüfte zu überprüfen, weil diese wieder Beschwerden verursachte. Die Diagnose war recht einfach, es war der Zahn 27!

Die andere Zahnärztin, in deren Praxis operiert wurde, bot sich sofort an diesen Zahn zu überprüfen und evtl. zu operieren. Es kam wie es kommen musste, der Zahn hatte eine Taschenbildung nach vestibulär in Richtung distal und diese Tasche wurde von einer harten bindegewebigen Schicht verschlossen. Nachdem die operierende Zahnärztin in diesen Prozess mit der Methode DentalReflex geführt wurde, konnte sie einen Hohlraum lokalisieren, der mittels einer Sonde palpiert werden konnte. In diesem Hohlraum hatte sich eine leichte Entzündung manifestiert. Nach der Säuberung dieses Gewebes kam es zu einer völligen Beschwerdefreiheit der linken Hüfte über einen Zeitraum von mittlerweile über drei Jahren. (Stand: Mitte 2005)

Aus den Erfahrungen und Erkenntnissen, dass Zahnfleischtaschen im Zahnhalteapparat zu Störfeldern und Herden im Kieferknochen führen können, konnten wir die neue Methode der minimal invasiven Zahnfleisch-Taschen-Störfeld-Sanierung entwickeln. Dabei hat sich gezeigt, dass es gerade in diesem Bereich zu einer wirklichen Gesundheitsvorsorge und einer Vorbeugung für evtl. später auftretende Zahn-Kiefer-Schäden, die eine evtl. Auswirkungen auf den ganzen Körper haben können.

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