Gerade Kinder die in der motorischen Entwicklung gestört sind äußern dieses oft über die Sprache. Auffällig bei diesen Kindern und Jugendlichen ist, dass alle im Vorfeld der Symptomatik einen langen, nicht beeinflussbaren Störungsablauf in der motorischen Versorgung und der Steuerung der Mundbodenmuskulatur und der Zungen und Gaumensteuerung aufweisen.
Gerade die unteren Weisheitszähne haben alle einen direkten Einfluß auf die Versorgung der Halswirbelsäule im Bereich des ersten und zweiten Halswirbelkörpers und deren motorischen Kopfversorgungen. Die Hirnnerven V, VII und XII sind in dieser Komplexität beeinträchtigt und diese Blockaden können nur über willentliche Anstrengungen überwunden werden.
Alle Störungen der vegetativen, unbewußten Steuerungen der Hirnnerven, welche zu Überreizungen führen, haben zur Folge, dass der Ruhezustand und die normale Innervation der nervalen Reizungen nur unter größten Anstrengungen erfolgen kann.
Das führt bei Stotterern geradezu zu den merkwürdig konträren Symptomen:
- Stottern bei Aufregung
- Stottern bei Ruhe
Und obwohl diese beiden Symptome keinen offensichtlichen Zusammenhang erkennen lassen, ist der Zusammenhang in der vegetativen Steuerung der Mund und Gaumenmuskulatur zu erkennen. Wenn Menschen unter Stress zum Stottern neigen, kommt es doch zu einer Überreizung des vegetativen Nervensystems bei Übererregung. Die vegetative Überreizung führt hierbei dazu, dass die Gedanken nicht flüssig in Worte umgesetzt werden können. Die Mund- und Zungenmuskulatur gehorcht hierbei nicht dem Gehirn.
Genau so verhält es sich bei Menschen die bei Ruhe mit sprachlichen Störungen reagieren, auch hier ist das vegetative Nervensystem gestört und kann die Regulation des normalen Körperablaufes nur unter Stress gewährleisten.
Das aber ist der Hinweis darauf, dass es im vegetativen Nervensystem zu einer Dysregulation kommt, wenn Stress oder Ruhe die Oberhand gewinnen.
Besonders die oberen Weisheitszähne stören die Psyche, während die unteren Weisheitszähne das Kleinhirn und das Sprachzentrum stören können.
Wer als Therapeut oder als betroffener Patient einmal diese Wirkmechanismen kennen gelernt hat, wird nachhaltig von der Wirksamkeit und den Auswirkungen von Störfeldern auf den Körper überzeugt sein.
Der von uns benutzte Muskeltest ist eine besonders eindrucksvolle Demonstration von motorischen Wechselbeziehungen auf Herde und Störfelder.